Wenn man schon viele Radkilometer in den Beinen hat, aber noch nie so richtig in den Bergen war, ist es schon ein etwas komisches Gefühl, was einem wohl blühen wird wenn man den Berg hochfährt. Wirft er Dich ab, wird es schlimm, evtl. heiß, reicht das Trinken und und und.

Wie gesagt an der Erfahrung auf dem Rennrad kann es nicht liegen, da sind schon ein paar Jahre zusammengekommen, es ist der Berg.

Wie bereite ich mich auf so was vor? Da ich in machen Sachen sehr akribisch sein kann, hab ich auch hier versucht mich möglichst bestens vorzubereiten. Hierzu aber nur ein ganz kleiner Auszug. Vielleicht blog ich über meine Vorbereitungsprogramm ein anderes mal

Im Frühjahr, wie könnte es anders sein viele flache Kilometer und dann langsam an die Berge am Fuße der Schwäbischen Alb rantasten.

Die Kilometerzahl und die Höhenmeter langsam hoch schrauben und zu guter Letzt meine ganz persönliche „Nuove Colli“ (in Anlehnung an das berühmte Radrennen in Italien) an der Schwäbischen Alb durchführen. Dabei kommen doch auch 70-80km und 1200-1500 Höhenmeter zusammen, je nach Variante. Und immer gut essen, damit der Kohlehydrathaushalt stimmt. Und immer schön den Kohlehydrathaushalt im Auge behalten, damit genug Energie da ist. Ich versorg mich mit meiner Pasta immer hier Nudeln, einfach lecker und eine große Auswahl.

Zurück zum Gampenjoch. Wir hatten unser Quartier oberhalb von Eppan in der Fraktion Perdonig bezogen. Wer schon mal dort war, weiß das es von Perdonig aus nur in einer Richtung losgeht und zwar zuerst immer nur bergab. Alles kein Problem, wenn zum Schluss der Tour nicht wieder der Aufstieg wäre. Bei meinem Start war Bilderbuchwetter, Mitte September, herrliche frische Luft und eine unbeschreibliche Aussicht.

Nachdem die Abfahrt ohne Probleme erledigt war, Spitzengeschwindigkeit um die Tempo 70, ging es frohen Mutes über Missian, Andrian nach Lana wo die Auffahrt zum Gampenpass war. Die Beschilderung war gut und so konnte der erste Berg erklommen werden. Ich hatte mir vorgenommen schön langsam zu fahren ohne mich zu überanstrengen und einfach mal schauen was passiert. Langsam aber stetig ging es bergauf, den Blick sehr sehr oft auf das Etschtal und seine Obstplantagen gerichtet. Für mich als newbie war es wirklich faszinierend wie schnell man doch eigentlich an Höhe gewinnt und die Häuser unter einem kleiner werden. Auf geschätzter halben Höhe habe ich mir dann eine kleine Pause gegönnt. Dann wieder auf den Sattel und weiter. Mein ganzes unternehmen ging eigentlich schneller voran als gedacht und ich kam zügig voran. Eine kleine Fahrt durch einen Wald und ich hatte das Ziel vor Augen. Mein erster richtiger Pass war geschafft. Stolz wie Oskar stieg ich vom Rad. Da es aber oben recht schattig war zog ich es dann doch vor wieder weiter zu fahren und über St. Felix, Fondo und Belveder auf den Medendelpass zu fahren. Hier hatte ich übrigens in der Planung der Tour nicht richtig aufgepasst und hatte übersehen, dass es noch ein paar Meter hochging, nicht schlimm, in meinen späteren Touren hab ich da noch ganz andere Dinge übersehen.

Ober dann auf dem Mendelpass angelangt hab ich mir erst mal einen schönen Espresso gegönnt. Diese Bar wurde übrigens zu meiner Stammbar auf dem Mendelpass und immer wenn ich oben war ging ich dort hinein und werde es vermutlich auch wieder machen wenn ich denn mal wieder oben bin. Keine Ahnung wie sie heißt, man muss etwas eine kleine Auffahrt hochfahren (Tolle Beschreibung, ich weiß).

Der Espresso war schön rund und kräftig mit toller Crema, im Nachhinein erinnert er mich an den Kaffee und Espresso Casa aus meinem Online-Geschäft meines Vertrauens ::)) www.Kaffeenudel.de. Tolle Kaffee´s, Espressi und Pasta.

Dann weiter den Mendepass runter. Einfach herrlich so einen Pass runter zu schießen. Im oberen Teil mit den hineinragenden Felsen…

Zu guter Letzt dann aber wieder der Aufstieg von Eppan nach Perdonig. Es ging ganz gut, obwohl die Steigungen teilweise viel steiler waren als am Gampenjoch.

Ich war wieder zurück und froh es geschafft zu haben. Und eigentlich war es gar nicht so schlimm, natürlich gehört eine entsprechende Vorbereitung dazu. Und eins war auch sicher, dies war nicht mein letzter Pass!

Verfasst von: radcafe | Juli 12, 2009

Nudeln geben Kraft

Wer ordentlich Radfahren will braucht auch genügend Körner um den Berg hoch zu kommen. Was hilft besser als ein ordentlicher Schlag Nudeln.

Meine liebsten Nudeln möchte ich mal hier vorstellen. Wobei die Form natürlich entsprechende der Sauce variiert. Aber wichtig ist mir zunächst mal, dass Qualität drin steckt. Bestellen und ordern tu ich sie hier www.Kaffeenudel.de

Sehr lecker sind die Nudeln

OHNE EI so wie sie die Italiener mögen.

Daneben bevorzuge ich auch die Nudeln aus Hartweizen. Die schön al dente gekocht und ein lecker Sößchen dazu ist ein Gedicht und noch viel wichtiger sie geben Power am Berg. Und wenn ich gerade am schwärmen bin kann ich auch noch die SPÄTZLE loben. Ich liebe SPÄTZLEe, einfach herrlich, auch als Kässpätzle.

Hier bei www.Kaffeenudel.de stimmt einfach die Qualität und man merkt es bei jedem Bissen.

Verfasst von: radcafe | Juni 1, 2009

Passeiertal, Jaufenpass und Penser Joch mit Kaffee

Start zu der Tour war wie so oft Perdonig eine kleine Fraktion von Eppan.  Morgens begann der Start mit einer rasanten Abfahrt runter auf die Weinstraße, von der aus es weiter gemütlich einrollend nach Meran ging. Dort kam der erste kleine Anstieg Richtung Passeiertal. Das Passeirtal lief gut und so konnte ich nach einer kleinen Pause mich an den Jaufenpass wagen. Bei strahlendem Sonnenschein und Temperaturen um die 15-20°C ging es gemächlich den Pass hoch. Auf 1000 Meter Höhe dann nochmals den Tacho kalibriert und weiter ging es durch den Wald. Es lief ausserordentlich gut bald war die Baumgrenze erreicht, sodass ich ein herrlicher Blick in die Südtiroler Bergwelt ergab. Der Pass war schon recht bald zu sehen, es waren aber trotzdem noch einige Kurven und Serpentinen zu fahren. Glücklich oben angekommen genehmigt ich mir in einer Hütte einen Kaffee, zwar nicht von hier www.Kaffeenudel.de , aber trotzdem lecker.

Zur Abfahrt hatte ich mir vorsorglich etwas langes zum Anziehen mitgenommen, was auch dringend von Nöten war. In Sterzing angekommen, gab es nochmals eine Stärkung bevor ich mich an das Penser Joch heranwagte. Nach der Einfahrt in Wald geht es hier gleich richtig zur Sache. Die Steigungen liegen oft im zweistelligen Bereich und nachdem der Jaufenpass schon ein paar Körner gekostet hatte mußte ich doch schon ordentlich drücken. Aber auch hier erschließt sich einem nach dem Ereichen der Baumgrenze ein herrlicher Blick auf die Bergwelt, obwohl es dann schon noch ein richtig hartes Stück Arbeit bis zur Passhöhe ist. Aber irgendwann ist auch mal der längste Berg zu Ende und ich war zwar etwas erschöpft aber wie immer wenn man so einen Berg/Pass hochgefahren ist kommt ein gewisses Hochgefühl (schönes Wortspiel) auf.

Wie mir aus meinen Internetrecherchen bekannt war, sollte nun eine sehr lange Abfahrt über das Sarntal nach Bozen folgen, auf die ich mich schon sehr gefreut hatte. Leider, leider war ein ziemlich starker Wind und bis auf die steileren Stücke war es harte Arbeit sich das Tal vorzukämfen.

Am Ende war es geschafft und ich lies mich dann auf Höhe Eppan abholen um mir den letzten Anstieg nach Perdnig zu ersparen. Oben dann gab es einen vorzüglichen Espresso/Kaffee Casa der von der Kaffeerösterei Harrar aus Brixen kommt.

Es sollte eigentlich eine ruhige lockere Fahrt werden. Nichts besonderes, aber am Ende war es doch anstrengender als gedacht. Aber schön war es trotzdem allemal.
Wie immer Start von Perdonig, d.h. erst mal eine tolle rasante Abfahrt, dann weiter Richtung Bozen und dort erst mal den Weg nach Jenesien finden. Nach ein paar mal fragen, war dann die Auffahrt gefunden. Wie in einer Wendeltreppe gingen dann die ersten Meter hoch, immer schön den Blick Richtung Bolzano. In Erinnerung blieben mir auch noch die alten Tunnels und der Gestank von den LKW´s. Die Fahrt ist schon ein paar Jahre her, evtl. sind die Tunnels mittlerweile ja besser geworden.
Gut in Erinnerung habe ich auch, dass es eigentlich ziemlich steil hochging und ich an meinem Triple vorne sehr froh war. Neben den teilweise schlechten Straßen (die mittlerweile bestimmt jetzt gerichtet sind), fällt mir auch noch ein, dass es etwas nebelig/wolkig und somit doch auch kühl war. Eine extrem steile Passage war auch noch in Flaas, da half nur raus aus dem Sattel und kleiner Gang. Landschaftlich war es dort aber sehr schön, nicht hochalpin, sondern viele Wälder (Lärchen, im Herbst bei einer anderen Tour…ein Traum). Dann ging es nach Mölten, dort über etwas Kopfsteinpflaster (wenig) und dann runter über Verschneid nach Terlan. Diese Abfahrt ist mir in sehr guter Erinnerung, toller Belag, nur wenige Serpentinen und viele langgezogene Kurven, die man mit hohem Tempo fahren kann…ja das macht Spass.
Von Terlan ging es dann wieder über Eppan hoch nach Perdonig zu einem leckeren Kaffee .
Schöne Tour, aber eigentlich dachte ich sie sei lockerer. Am Ende waren es dann auch ca. 70 Kilometer

Verfasst von: radcafe | Mai 1, 2009

2 Trainingseinheiten und zwei Kaffee´s

Heute morgen schon kurz nach 8:00 Uhr hab ich mir mein Mounti geschnappt und bin ab in den Wald. Da es noch ziemlich frisch und zu Beginn auch noch Nebel da war, musste ich sogar nochmals die Überschuhe auspacken. Aber es hat sich gelohnt und vor allem Spass gemacht.

Nachdem es heute morgen erst mal einen Kaffee VA BENE gegeben hat konnte es ja nur gut gehen.

Der Belag war optimal, kein Staub und nicht matschig, einfach nur guter Grip.

Und je höher ich auf die Schwäbische Alb gekommen bin, desto mehr kam die Sonne raus. Bei der Gelegenheit bin ich dann noch gleich an einen Grillplatz gefahren und hab geschaut wie die Bedingungen sind. Es hatte die letzten Tage ja etwas geregnet, aber auch der Grillplatz war in sehr gutem Zustand.

Nach knapp 1.5 Std. und ca. 26km war ich auch schon daheim. Danach noch mit Frau und Kinder die Grillsachen zusammengepackt und schon ging es wieder weiter.

Bei Stockbrot, Salat, Würsten und vor allem mit bester Unterhaltung durch einen ortsansässigen Verein war es ein ausgesprochener schöner Nachmittag.

Daheim wieder angekommen gab es dann erst mal den verdienten Espresso Kaffee CASA und da ich mich noch recht gut fühlte hab ich gleich noch das Rennrad ausgepackt. Damit ich auch mal wieder etwas Berge fahre, bin einfach immer wieder die Alb an verschiedenen Stellen hoch und runter gefahren. Bei einer zwischenzeitlichen Höchstgeschwindigkeit von über 80km/h kam auch das Highspeedfeeling nicht zu kurz. Alles in allem waren es knapp über 50km und etwas über 1000 Höhenmeter. Es lief gut und ich bin mit meiner heutigen Trainingsleistung und vor allem mit dem schönen Tag voll zufrieden.

Verfasst von: radcafe | April 25, 2009

Kaffeeversand kombiniert mit Trainingseinheit

Der Onkel meiner Frau ist ein sehr patenter Kerl, in Sachen Internet aber nicht mehr so fit, was aber im Alter von fast 70 auch nicht so schlimm ist. Guten Kaffee mag er aber trotzdem und so bekommt er seinen Wunschkaffee von uns immer Kaffee, Espresso und Nudeln mit geordert. Das einzige Problem ist immer wie kommt der Kaffee von uns zu iihm. Ja man könnte für ihn unter seiner Adresse bestellen und dann von uns versenden, will er nicht …zusätzliche Portokosten.

Lange Rede kurzer Sinn bei der aktuellen Lieferung an ihn hab ich einfach den Rucksack mit 4 mal Kaffee VA BENE und 2 mal Kaffee PERU + 2 mal Handgeschabte Spätzle gepackt und hab mich losgemacht.

Meiner ersten groben Schätzungen nach müssten es ungefähr 75km einfach sein. Einmal über die Schwäbische Alb und zurück. Es stellte sich am Ende raus die Schätzung war so schlecht nicht.

Das erste Problem welches ich gestern hatte war, was anziehen? Das Wetter war so schlecht nicht, am Start hatte es 13°C aber der Wind, es war ein fürchterlicher, ekliger Wind. Ich hab mich dann für kurze Trägerhose, Beinlinge und langes dickeres Oberteil und eine kleine Unterziehmütze entschieden. Mein Trainingaufwand war dieses Jahr noch nicht so hoch, daher hatte ich vor der Tour doch etwas Respekt. Zu Beginn (nach ca. 10 km) hatte ich mir eine kleine Abkürzung rausgesucht, die es aber mit zwischenzeitlichen 12% Steigung doch ganz schön in sich hatte. Nachdem ich im Lautertal angekommen bin versuchte ich mit einem schönen kleinen Gang dahinzurollen. Auch das war nicht so einfach, da der Wind sich dort oft nach jeder Kurve anderes verhält und Du einmal Rück- und dann wieder Gegenwind hast. Warum??? Gute Frage, nächste Frage.

Hinter Münsingen kam dann ein kurzes flaches Stück mit vollem Rückenwind, ohne Probleme war dort locker über 40 km/h möglich. Weiter dann ins Seeburger Tal nach Urach, dort dann wieder ein Anstieg über knappe 4-5 km mit 6-7% Steigung im Schnitt nach Hülben, ging ganz gut, oben angekommen auf der Albhöhe aber wieder ein kalter ekliger Wind. Jetzt das Sahnestückchen der Hinfahrt die Abfahrt nach Neuffen

Blick auf den Hohen Neuffen

Blick auf den Hohen Neuffen

. Es macht doch immer wieder Spass über mehrere Kilometer den Berg hinunter zu brausen. Ab Neuffen ging es dann immer leicht bergab Richtung Nürtingen dem Ziel meiner Hinfahrt (etwas mehr als 2.5 Std. bei ca. 69km). Erstaunlich frisch kam ich an, zwitscherte dort mit Onkelchen und dem Cousin meiner Frau einen Kaffee und machte mich dann wieder auf den Heimweg. Da Nürtingen etwas tiefer liegt als mein Startplatz musste ich mich auch darauf einstellen, dass es bei der Rückfahrt neben noch ein paar Höhenmeter mehr würden. Ich machte mich auf den gleichen Rückweg und bevor es jetzt die Neuffener Steige hochging musste ich dringend noch etwas zu mir nehmen, da ich so langsam Hunger verspürte. Eine Banane und ein Müsliriegel halfen mir dann über den Anstieg hinweg, wobei mich oben dann wieder der Wind empfing, aber auch die Abfahrt runter nach Bad Urach. Diese war aber recht frisch, da ich mich oben herum kurz angezogen hatte.

Dann der flache aber lange Anstieg nach Seeburg und von dort ging es recht knackig weiter bis nach Münsingen, mit Wind und Berg.

Die Beine waren erstaunlich einzig der verlängerte Rücken hat ziemlich geschmerzt (falls jemand einen Tipp haben sollte, was man da machen könnte, wäre ich über einen Kommentar dankbar). Nach Münsingen ging es dann nochmals bergauf, bevor ich ins Lautertal kam. Meine Befürchtungen, dass mich der Wind dort „stehen lassen“ würde haben sich dann doch nicht bestätigt und ich kam recht flott voran. Jetzt noch 2 Anstiege, teilweise recht hart, vor allem kurz vor Schluss nochmals 10%, das hat gereicht.

Zufrieden zuhause angekommen standen am Ende 139 km und 1860 Höhenmeter zu buche. Das bei einer Fahrtzeit von 5:40 Std. Alles in allem war das bestimmt eine gute Trainingseinheit.

Am Schluss gab es dann noch einen KAFFEE und eine heiße Dusche für´s Kreuz.

Die erste MTB-Tour mit meiner kleinen Tochter…doch keine Kaffeefahrt

Gefragt hatte sie schon lange doch bislang war sie einfach noch ein bisschen zu klein. Aber diese Woche sind Osterferien und da kann der Papa mit seiner kleinen Tochter 61/2 doch mal den Versuch einer ersten kleinen MTB-Tour starten. Auf der Ebene und Teer haben wir ja schon geübt, aber so auf den Schotterwegen und bergauf und bergab waren wir bislang noch nie unterwegs. Aber einmal ist immer das erste mal, also warum nicht heute.
Bewaffnet mit Trinkflasche und Gummibärchen starten wir also frohen Mutes. Zuerst gemütlich eben bis zum Wald. Um´s vorweg zu nehmen es wurde mir nicht langweilig und ich hatte stets gute Unterhaltung :) . Dann fing es langsam auf einem Teerweg an zu steigen und ihr Tritt wurde langsam schwerer, zumal es auch noch nicht ganz so gut mit dem Schalten klappte. Ich hab ihr dann die Hand auf die Schulter gelegt und sie somit beim Treten unterstützt. Da war sie glücklich und zufrieden und das Mundwerk der kleinen Dame hatte auch wieder mehr Luft zum Reden. Kurz nachdem der Wald begonnen hatte machten wir die erste Pause und es gab einen kräftigen Schluck aus der Trinkflasche und oh wunder Gummibärchen. Nachdem wir ein paar Pferden am Rand ihr Koppel zugeschaut hatten stiegen wir wieder auf´s Rad und von nun an ging es erst mal stetig bergauf. Nach einem Kilometer machten wir wieder Gummibärchen- und Trinkpause. Viel musste sie nicht treten, aber die Pause wurde gerne angenommen. Nach einem weiteren knappen Kilometer waren wir dann oben und setzten unsere Tour auf einem kleinen Plateau fort. Von dort brauchte sie so gut wie keine Hilfe mehr von mir.
Bei der Abfahrt hatte ich etwas Respekt, da es doch ziemlich trocken war und der Untergrund nicht den besten Halt gab. Aber damit hatte die Kleine kein Problem und sie fuhr munter, bis auf einen kleinen Ausritt in den Wald (die Konzentration war nicht beim Radeln, sondern spazierenschauen) sehr gut bergab.
Daheim dann wieder angekommen (nach ca. 14km) war sie doch sehr froh und glücklich über die gelungene Tour. Aber nicht nur sie, auch der Papa ist stolz auf seine Tochter. Zu guter Letzt haben wir dann noch zusammen die Räder geputzt, um dann einen Kaffee zu trinken. Sie bevorzugte allerdings ein Eis. So eine wirkliche Kaffeefahrt war es dann doch nicht, da ich schon auch etwas schwitzten musste, da ich sie fast den ganzen Berg hochschieben musste.
Fazit von der Tour. Hoffentlich behält sie den Spass an der Sache, auf dass wir noch viele gemeinsame Touren unternehmen können und in 1-2 Jahren geht es dann vielleicht mit der gesamten Familie auf Tour wenn der Sohnemann auch noch etwas besser radeln kann.

Eigentlich hätte ich heute nach der Mittagspause (Nudeln mit Tomate und Spinat) Zeit und könnte in aller Ruhe ein paar Kilometer auf dem Rennrad abspulen. Aber schon beim Start merkte ich, dass die richtige Lust fehlt und einfach der Funke für ein gutes Training nicht überspringen wollte.
Trotzdem rauf auf´s Rad und die vorher gewählte Runde angepeilt. Obwohl die Wolken nicht unbedingt das Beste versprachen, bin ich mal Richtung Schwäbische Alb gefahren. Der erste Berg versprach nichts Gutes. Ok für mich ist es noch früh in der Saison, aber ich brauchte fast die kleinste (und zwischendurch brauchte ich sie auch) Übersetzung um den Berg zu meistern. Der Fahrradcomputer zeigt zwischendurch mal 12% an. Aber wenn ich an letztes Jahr denke ging es doch deutlich leichter hoch. Vielleicht fehlte der Starterespresso (Espresso stark und kräftig, wie aus Italien) um richtig rund zu rollen. Aber nicht mal da wäre ich mir heute sicher gewesen.
Es gibt Tage da läuft einfach nichts. Der Tritt ist unrund, bei jedem Gang denkt man es ist der falsche, berghoch eine Katastrophe und wenn dann gar nichts geht macht auch noch das Wetter nicht mit. Um vor einer Regendusche verschont zu bleiben, entschloss ich mich doch eine andere Runde zu drehen. Also rechts weg und gen Bussen dem höchsten Berg in Oberschwaben oder auch der heilige Berg Oberschwabens. An dem kurz vorbei, nein heute nicht hoch und dann heimwärts und dem Trauerspiel auf dem Rad ein Ende bereitet.
Am Ende waren es gerade mal knapp 40km und ca. 500 Höhenmeter.

Da hilft eben nur noch eins, einer meiner Lieblings-Espresso muss her und das in doppelter Portion (Dopio). Faust´s INDIA MONSOONED MALABAR.

Und beim nächsten Training läuft es dann auch wieder besser!

Seit Jahren schon mein ständiger Begleiter ist mein Cube Limited Editon, zu großen Teilen mit XT-Komponenten ausgestattet. Diese Mounti begleitet mich schon seit ca. 10 Jahren und ich fahr immer noch sehr gerne und viel mit ihm. Es ist zwar nur noch sehr wenig original an dem Rad aufgrund Verschleiß, Stürzen, Abnutzung etc. aber es läuft und läuft und läuft.

Das Rennrad ist von Stevens. Ein Criterium mit Ultegra-Ausstattung und Mavic Aksium-Laufradsatz. Mit dem Rad bin ich vollends zufrieden, schön leicht und hat mich schon so manchen hohen Berg hochgebracht. Mit dem VDO MC 1.0+ hab ich einen recht tauglichen Fahrradcomputer (Tacho) dran, mit dem auch die Höhenmeter gut bestimmt werden können.

Zu guter Letzt mein zweites Mounti ein Stevens Manic, Hardtail. Das hat mit der Originalausstattung nur noch wenig am Hut. Hauptänderungen sind die Federgabel (jetzt Magura Laurin) und die Bremsanlage (Magura Louise). Daneben wurde noch Lenker, Speichen, Felge, Sattelstütze, Schaltzugummantelung etc. getauscht.

In der Küche hingegen steht momentan eine Quickmill Cassiopea 3004. Toll finde ich die kurze Aufheizzeit und den wirklich guten Espresso oder auch langen Kaffee den sie herausbringt.

Dazu gesellt sich die Kaffee- bzw. Espressomühle Compak K3 Touch. Mit der bin ich im großen und ganzen auch zufrieden, allerdings musste sie zu Beginn einmal ausgetauscht werden, da es ein Problem mit dem Timer gab und der kleine (beim großen wird es nicht anders sein) Bohnenbehälter ist vom Kunststoff recht empfindlich. Hatte dabei ruckzuck einen Riss drin.

Und was steht auf der Wunschliste:

Beim Mounti vielleicht mal ein Fully. So wie es ein Radkollege von mir hat. Ok das geht allerdings von 4000 EUR aufwärts los. Träumen darf man!

Viel früher möchte ich evtl. in der Küche investieren. So z.B. vielleicht mal eine andere Espressomaschine zu kaufen. Schön wäre natürlich diese Espressomaschine ECM Technika III oder aber auch die LaCimbali Junior.

Dazu eine schöne Kaffeemühle, entweder die ECM Casa Speciale oder die Kaffeemühle Junior.

Und zum Schluß dann noch eine top Nudelmaschine von Häussler so wie diese hier: Haeussler Luna

Dann wäre ich erst mal zufrieden, obwohl es gibt ja auch noch dieses tolle Teil Haeussler Alpha

Verfasst von: radcafe | April 11, 2009

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