Verfasst von: radcafe | April 17, 2009

Die erste MTB-Tour mit meiner kleinen Tochter…doch keine Kaffeefahrt

Die erste MTB-Tour mit meiner kleinen Tochter…doch keine Kaffeefahrt

Gefragt hatte sie schon lange doch bislang war sie einfach noch ein bisschen zu klein. Aber diese Woche sind Osterferien und da kann der Papa mit seiner kleinen Tochter 61/2 doch mal den Versuch einer ersten kleinen MTB-Tour starten. Auf der Ebene und Teer haben wir ja schon geübt, aber so auf den Schotterwegen und bergauf und bergab waren wir bislang noch nie unterwegs. Aber einmal ist immer das erste mal, also warum nicht heute.
Bewaffnet mit Trinkflasche und Gummibärchen starten wir also frohen Mutes. Zuerst gemütlich eben bis zum Wald. Um´s vorweg zu nehmen es wurde mir nicht langweilig und ich hatte stets gute Unterhaltung :) . Dann fing es langsam auf einem Teerweg an zu steigen und ihr Tritt wurde langsam schwerer, zumal es auch noch nicht ganz so gut mit dem Schalten klappte. Ich hab ihr dann die Hand auf die Schulter gelegt und sie somit beim Treten unterstützt. Da war sie glücklich und zufrieden und das Mundwerk der kleinen Dame hatte auch wieder mehr Luft zum Reden. Kurz nachdem der Wald begonnen hatte machten wir die erste Pause und es gab einen kräftigen Schluck aus der Trinkflasche und oh wunder Gummibärchen. Nachdem wir ein paar Pferden am Rand ihr Koppel zugeschaut hatten stiegen wir wieder auf´s Rad und von nun an ging es erst mal stetig bergauf. Nach einem Kilometer machten wir wieder Gummibärchen- und Trinkpause. Viel musste sie nicht treten, aber die Pause wurde gerne angenommen. Nach einem weiteren knappen Kilometer waren wir dann oben und setzten unsere Tour auf einem kleinen Plateau fort. Von dort brauchte sie so gut wie keine Hilfe mehr von mir.
Bei der Abfahrt hatte ich etwas Respekt, da es doch ziemlich trocken war und der Untergrund nicht den besten Halt gab. Aber damit hatte die Kleine kein Problem und sie fuhr munter, bis auf einen kleinen Ausritt in den Wald (die Konzentration war nicht beim Radeln, sondern spazierenschauen) sehr gut bergab.
Daheim dann wieder angekommen (nach ca. 14km) war sie doch sehr froh und glücklich über die gelungene Tour. Aber nicht nur sie, auch der Papa ist stolz auf seine Tochter. Zu guter Letzt haben wir dann noch zusammen die Räder geputzt, um dann einen Kaffee zu trinken. Sie bevorzugte allerdings ein Eis. So eine wirkliche Kaffeefahrt war es dann doch nicht, da ich schon auch etwas schwitzten musste, da ich sie fast den ganzen Berg hochschieben musste.
Fazit von der Tour. Hoffentlich behält sie den Spass an der Sache, auf dass wir noch viele gemeinsame Touren unternehmen können und in 1-2 Jahren geht es dann vielleicht mit der gesamten Familie auf Tour wenn der Sohnemann auch noch etwas besser radeln kann.


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